Wissen · GoBD

GoBD — die Regeln für digitale Buchführung.

Wer Belege digital erfasst und archiviert, muss die GoBD einhalten. Hier kurz erklärt, worum es geht.

Definition

Die GoBD sind die "Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff". Sie sind ein BMF-Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen und regeln, wie Unternehmen ihre digitalen Geschäftsdaten erfassen, speichern, schützen und an die Finanzverwaltung übergeben müssen.

Die wichtigsten Grundsätze

  • Nachvollziehbarkeit — jede Buchung muss vom Beleg bis zum Abschluss verfolgbar sein
  • Vollständigkeit — nichts darf fehlen oder ausgelassen werden
  • Richtigkeit — Sachverhalte entsprechen den tatsächlichen Verhältnissen
  • Zeitgerechte Buchung — zeitnah erfassen
  • Ordnung — systematisch ablegen
  • Unveränderbarkeit — einmal gebucht, nicht spurlos änderbar

Verfahrensdokumentation — oft vergessen, oft entscheidend

Jedes Unternehmen muss schriftlich dokumentieren, wie seine Prozesse vom Beleg bis zur Aufbewahrung ablaufen. Bei der Prüfung ist diese Dokumentation das erste, wonach gefragt wird. Fehlt sie, verlieren auch saubere Daten an Beweiskraft.

GoBD und Hanware

Hanware Business und Hanware Cash sind ab Werk GoBD-konform: Belege werden unveränderbar gespeichert, Stornos protokolliert, Änderungen mit Benutzer, Zeitstempel und Vor-/Nachwert festgehalten. Eine Mustervorlage für die Verfahrensdokumentation stellen wir mit.

GoBD-Konformität ohne Kopfschmerzen.

Hanware deckt die GoBD-Anforderungen ab Werk ab.